Hautarzt Dr. med. Georg Mooser
   
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Impressum 
 
Onkologie/Hautkrebs

Vorbeugung
Das Basalzellkarzinom
Das Spinaliom/Plattenepithelkarzinom
Das Maligne Melanom
Hautkrebsscreening/Photodokumentation
Vorsorge- und Nachsorgeuntersuchungen

Als onkologisch verantwortlicher Arzt blicke ich auf eine langjährige Erfahrung in der Behandlung gutartiger und bösartiger Hauttumoren zurück. Das Leistungsspektrum unsrer Praxis beinhaltet Prävention, Tumorchirurgie, Immun-, und Chemotherapie sowie eine kompetente Nachsorge entsprechend den Leitlinien der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft.

In der Funktion als onkologisch verantwortlicher Arzt kooperiere ich mit dem Tumorzentrum Augsburg und arbeite mit den onkologisch tätigen Hautkliniken im Süddeutschen Raum zusammen. Dies ermöglicht unserer Praxis den Zugang zu den neuesten, wissenschaftlich anerkannten Therapien der verschiedenen Formen und Stadien von Hautkrebs.

Die Zunahme der häufigsten Hautkrebsarten in den letzten Jahrzehnten wird in erster Linie auf die erhöhte UV-Strahlung infolge des veränderten Freizeit- und Urlaubsverhaltens der Menschen zurückgeführt.

Die Idealisierung von sonnengebräunter Haut als Ausdruck von Gesundheit, Vitalität und Wohlstand hat den natürlichen Respekt vor der schädigenden Wirkung übertriebener Sonnenbäder schwinden lassen.

Da Hautkrebs in der Regel äußerlich sichtbar entsteht, kommt der Früherkennung besondere Bedeutung zu.

Frühzeitig erkannt, ist Hautkrebs in den meisten Fällen vollständig heilbar.

Vorbeugen gegen Sonnenbrand ist Vorbeugen gegen Hautkrebs:

·          Setzen Sie sich nicht ungeschützt direktem Sonnenlicht aus

·          Dunkle Kleidung und normales Fensterglas fangen einen ganz wesentlichen Anteil der UV-Strahlen auf, Wasser ist kein guter UV-Filter

·          Unter leicht bewölktem Himmel besteht die höchste Sonnenbrandgefahr

·          Tragen Sie rechtzeitig ein Sonnenschutzmittel auf und wählen Sie ein Mittel, das sowohl gegen UVA- als auch gegen UVB-Strahlung schützt

·          Denken Sie daran, daß nicht alle Sonnenschutzmittel wasserfest sind

Häufige Hauttumoren und ihre Behandlung
 

Das Basalzellkarzinom

Das Basalzellkarinom ist mit Abstand der häufigste Hautkrebs und betrifft überwiegend Menschen um das sechste Lebensjahrzehnt.

Basalzellkarzinome beginnen meist als halbkugelige, hautfarbene Knoten, die im weiteren Verlauf kraterförmig werden und schließlich das Gewebe, in dem sie wachsen geschwürartig zerstören.

Basalzellkarzinome entwickeln glücklicherweise keine Tochtergeschwülste (Metastasen).

Chronische Lichtschädigungen der Haut gelten als ursächlich für die Entstehung von Basalzellkarzinomen, weshalb diese hauptsächlich in lichtexponierten Hautarealen wie Gesicht, Hals, Brust, Rücken und Armen auftreten.

Das Basalzellkarzinom kann meist gut operativ entfernt werden. Bei früh erkannten Basalzellkarzinomen ist diese meist ambulant in örtlicher Betäubung und mit guten kosmetischen Resultaten möglich.

Bei oberflächlichen Basalzellkarzinomen bietet sich als neue Behandlungsmöglichkeit die photodynamische Therapie als Alternative an. Nach Auftragen einer sensibilisierenden Creme (Delta-Aminolaevulinsäure) wird der Tumor in einer Sitzung über 20 bis 30 Minuten mit Infrarotlicht behandelt. Der Vorteil der photodynamischen Therapie liegt auf der Hand: Sie macht die Operation überflüssig.

Seltener erfolgt eine Röntgenbestrahlung.

Mit der Methode lässt sich zudem die Ausdehnung des Tumors exakt erfassen.

In Einzelfällen werden auch als Creme aufgetragene Immunmodulatoren angewendet.

Weil Basalzellkarzinome gelegentlich wieder auftreten oder weitere Basalzellkarzinome auf einer bereits lichtgeschädigten Haut entstehen können, sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen in meist halbjährigen Abständen erforderlich.

Das Spinaliom/Plattenepithelkarzinom

Das Spinaliom tritt meist jenseits des 50. Lebensjahres auf. Da auch dieser Hautkrebs im wesentlichen durch UV-Strahlung hervorgerufen wird, entstehen Spinaliome überwiegend an sonnenexponierten Hautarealen.

Dieser Hautkrebs entwickelt sich über eine Vorstufe, die aktinische Keratose. Diese umschriebene, verhornte, manchmal krustige Rötung ist selbst harmlos und kann durch Lasertherapie oder photodynamische Therapie einfach und schnell behandelt werden.

Die Behandlung des Spinalioms erfolgt meist operativ, gelegentlich kann auch eine Strahlentherapie durchgeführt werden.

In fortgeschrittenen Stadien ist eine Absiedlung (Metastasen) in Lymphknoten oder andere Organe möglich. In diesem Fall kann eine Chemotherapie sinnvoll sein.

Das Maligne Melanom

Das Maligne Melanom erfährt weltweit ebenfalls eine Zunahme. In Deutschland erkranken pro Jahr ca. 12 Personen pro 100.000 Einwohner. Leider sind auch junge Menschen von diesem sehr bösartigen Hautkrebs betroffen.

Melanome entwickeln sich entweder aus vorbestehenden Pigmentmalen ("Muttermalen") oder spontan aus gesunder Haut. Hinweise auf das Vorliegen eines Melanoms sind:

·          Dunkle, schwarz-braune Färbung.

·          Unregelmäßige äußere Begrenzung oder Färbung

·          Durchmesser von mehr als 3 mm

·          Asymmetrie

·          Veränderungstendenz in der Größe oder Färbung

·          Gehäuftes Auftreten von Melanomen bei Frauen an den Beinen, bei Männern am Rücken.

Die Therapie erfolgt auch hier überwiegend durch großzügige operative Entfernung.

Bei einer bereits erfolgten Metastasierung (Absiedelungen), wird ebenfalls soweit wie möglich chirurgisch behandelt, zusätzlich kann eine Chemo- oder Immuntherapie notwendig sein. Im Einzelfall wird man sich für eine "Impftherapie" (Vakzine") entscheiden.

Angesichts der zunehmenden Melanomhäufigkeit, der hochgradigen Aggressivität des Melanoms und der Tatsache, daß Melanome in ihren Vorläuferformen erkannt werden können und früh behandelte Melanome in der Regel heilbar sind, muß der Früherkennung besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden.

Aus diesen Gründen sollten sich alle Menschen jeden Alters einer dermatologischen Untersuchung unterziehen um das persönliche Risikoprofil zu bestimmen.

Bei mehr als 30 Pigmentmalen, einzelnen kontrollbedürftigen Befunden oder einer familiären Neigung zu medizinisch auffälligen Pigmentmalen werden Kontrolluntersuchungen in mindestens jährlichen Abständen empfohlen.

Der beste Schutz vor Hautkrebs ist ein vernünftig betriebener Sonnenschutz. Insbesondere frühkindliche Sonnenbrände gelten als hochgradige Risikofaktoren bei der Entstehung des malignen Melanoms.

Hautkrebsscreening/Photodokumentation

Da es sich beim Schwarzen Hautkrebs um einen äüßerst bösartigen Hauttumor handelt, dessen derzeitige Therapiemöglichkeiten beschränkt sind, kommt der Vorsorgeuntersuchung mit Untersuchung der gesamten Haut und angrenzenden Schleimhäute eine besondere Bedeutung zu.

Computergestützte Photodokumentationssysteme verbessern zum einen die Diagnostik, zum anderen helfen sie, unnötige Operationen von gutartigen Pigmentflecken zu vermeiden.

Vorsorgeuntersuchungen:

·          Venenvorsorge

·          Hautkrebsvorsorge, Pigmentkontrollen (Muttermale, Leberflecken)

·          Krebsvorsorge beim Mann

Nachsorgeuntersuchungen:

·          Melanomnachsorge

·          Basaliomnachsorge

·          Karzinomnachsorge

·          Venennachsorge

·          Hämorrhoidennachsorge

©2008 Dr. med Georg Mooser